KI in der Steuerberatung 2025
- Taxy.io

- 2. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Dez. 2025
Ein Jahr Praxis, ein Jahr Fortschritt

2025 erlebt die Steuerberatung den KI-Durchbruch: Recherchen laufen automatisch, Entwürfe entstehen per KI, und Berater gewinnen wertvolle Zeit fürs Wesentliche. Klare Prozesse und sichere Fach-KI machen Digitalisierung endlich greifbar. Wer wissen will, wie moderne Kanzleien jetzt arbeiten, findet hier Antworten.
In diesem Beitrag:
2024 war das Jahr des vorsichtigen Herantastens. Viele Kanzleien sammelten erste Erfahrungen mit KI, probierten Abläufe aus und fragten sich, was bereits zuverlässig funktioniert. Ein Jahr später hat sich die Lage völlig verändert: 2025 zeigt, wie sehr sich die Arbeitsweise in der Steuerberatung inzwischen verändert hat. KI ist kein Experiment mehr. Sie ist ein Werkzeug, das im Alltag selbstverständlich genutzt wird - ähnlich wie Fachliteratur, E-Mails oder Gesetzesdatenbanken.
Der Unterschied zu 2024 ist deutlich spürbar. Die Systeme sind präziser geworden, die Antworten inhaltlich fundierter und die Schnittstellen stabiler. Kanzleien berichten uns, dass sie heute viel weniger Zeit mit Vorarbeit verbringen und deutlich mehr Zeit für das aufwenden können, was wirklich zählt: fundierte Entscheidungen und Beratung auf Augenhöhe.
Wie Steuerkanzleien KI 2025 ganz selbstverständlich einsetzen
Kaum ein anderer Bereich hat sich im vergangenen Jahr so dynamisch entwickelt. Während KI 2024 häufig nur für kurze Nachfragen genutzt wurde, ist sie heute in viele Arbeitsabläufe integriert. Berater lassen sich komplexe Sachverhalte vorstrukturieren, nutzen die intelligente Zusammenfassung umfangreicher Unterlagen oder holen sich erste Entwürfe für Formulierungen, die anschließend fachlich geprüft werden.
Die Qualität der Antworten hat sich spürbar verbessert. Immer mehr Inhalte lassen sich als Grundlage für Recherchen oder Texterstellungen verwenden, ohne dass die Ergebnisse „künstlich“ wirken. Das liegt auch daran, dass moderne Fachsysteme – wie wir sie entwickeln – konsequent darauf ausgerichtet sind, typische Aufgaben in Kanzleien zu unterstützen.
Eine wesentliche Neuerung ist der Dokumenten-Upload, der im KI Beta Club verfügbar ist und auch Otto Schmidt Answers mit Inhalten des Aktionsmoduls Steuerrecht umfasst. Damit können Berater Verträge, Bescheide oder umfangreiche Korrespondenz direkt hochladen und analysieren lassen. Das beschleunigt die Arbeit, schafft Struktur und erleichtert den Einstieg in komplexe Mandate.
Welche Fortschritte ein Jahr KI-Praxis wirklich gebracht hat
Viele Kanzleien beschreiben das Jahr 2025 als einen Zeitpunkt, an dem die Arbeit ruhiger, klarer und schneller geworden ist. Die KI ist dabei weniger „ein zusätzliches Tool“ als vielmehr ein Partner, der die ersten Schritte übernimmt, sodass sich Berater auf die fachliche Bewertung konzentrieren können.
Der größte Fortschritt ist die Qualität. Die Antworten wirken durchdachter, die Strukturen präziser und viele Inhalte lassen sich heute problemlos als Ausgangspunkt für fachliche Recherchen nutzen. Das schafft Sicherheit und macht den Einsatz im Tagesgeschäft deutlich effizienter.
Drei Beispiele aus der Praxis
Ein Berater nutzt KI, um bei einer komplexen Rechtsfrage zunächst die grundlegenden Strukturen zu erhalten. Während er früher mehrere Quellen gleichzeitig öffnen musste, erhält er heute innerhalb kurzer Zeit eine geordnete Übersicht, die ihm den Einstieg erheblich erleichtert.
Ein Steuerberater erstellt regelmäßig Mandantenrundschreiben. Die KI liefert ihm inzwischen einen sprachlich runden Entwurf, den er nur noch aktualisieren und fachlich prüfen muss. Das Ergebnis sind deutlich weniger Vorarbeit und ein klarer, wiederholbarer Ablauf.
Ein weiterer Experte arbeitet häufig mit umfangreichen Fachtexten und nutzt KI, um diese präzise zusammenzufassen. Gerade bei Themen, die sich über viele Änderungen oder Verwaltungsanweisungen erstrecken, hilft ihm die KI, strukturiert zu bleiben und den fachlichen Kern schneller zu erfassen.
Warum die Effizienz im Alltag spürbar steigt
Viele Kanzleien berichten uns, dass sie bestimmte Tätigkeiten heute in einem Bruchteil der früheren Zeit erledigen. Dies ist nicht auf einzelne Funktionen zurückzuführen, sondern auf die Summe vieler kleiner Entlastungen: weniger Vorarbeit, klarere Strukturen, schnellere Recherchen und eine deutlich reduzierte Dokumentationszeit.
Unsere Software kann die Effizienz der Arbeit statistisch belegt um bis zu 40 Prozent steigern. So wird Zeit frei für die Kernaufgabe der Experten: die persönliche Betreuung ihrer Mandanten, womit auch die Beratungsqualität gewinnt. – Sven Peper, CEO & Co-Founder von Taxy.io
Entscheidend ist dabei nicht die Zahl selbst, sondern das Gefühl im Arbeitsalltag: Die Arbeit erscheint weniger aufwendig, weniger fragmentiert und deutlich zielgerichteter.
Was sich 2025 im Vergleich zu 2024 grundlegend verändert hat
Das Jahr 2024 war von Unsicherheit geprägt. Viele Kanzleien wollten testen, hatten aber noch kein Gespür für die Qualität. 2025 hingegen ist von Routine geprägt. KI wird nicht mehr nur genutzt, wenn Zeit bleibt, sondern dort, wo sie strukturelle Vorteile schafft.
Das liegt auch an der Reife der Systeme. Die Ergebnisse wirken stabiler, die Antworten sind besser nachvollziehbar und die Einbindung in bestehende Abläufe ist unkomplizierter. Kanzleien, die klare Prozesse formuliert haben, spüren diesen Effekt besonders deutlich: Die Arbeit wird ruhiger. Die Ergebnisse werden präziser. Und viele Aufgaben, die früher mühsam waren, lassen sich heute intuitiv starten.
Welche Herausforderungen bleiben - und wie der EU AI Act den Rahmen setzt
Trotz aller Fortschritte bleiben wesentliche Herausforderungen bestehen. Die fachliche Prüfung ist nach wie vor unverzichtbar, auch wenn die Vorarbeit schneller geworden ist. Der Datenschutz bleibt ein zentrales Thema und es ist wichtig, dass Kanzleien klare interne Richtlinien für den Einsatz von KI definieren.
Dabei spielt der EU AI Act eine zunehmende Rolle. Er ordnet KI-Systeme nach Risikoklassen ein und verbindet diese mit konkreten Anforderungen. Dazu gehören Dokumentationspflichten, Transparenz, Sorgfalt und klare Kriterien dafür, wie KI im Arbeitsalltag eingesetzt werden darf. Für Kanzleien bedeutet das vor allem, den Überblick zu behalten und die eigene Nutzung nachvollziehbar zu gestalten.
Was erfolgreiche Kanzleien 2025 anders gemacht haben
Erfolgreiche Kanzleien handeln nicht impulsiv, sondern strukturiert. Sie definieren klare Anwendungsfälle, schulen ihr Team und etablieren Prozesse, die den Einsatz von KI sicher und reproduzierbar machen. Vor allem aber betrachten sie KI nicht als Ausnahme, sondern als festen Bestandteil ihrer Arbeitsweise.
Anstatt die gewonnene Zeit für „mehr vom Gleichen“ zu nutzen, investieren sie sie dort, wo KI den größten Mehrwert bietet: in die persönliche Beratung, die strategische Einschätzung und die tiefgehende fachliche Bewertung komplexer Fälle.
Wie sich die Arbeit 2026 weiter verändern wird
2026 wird ein Jahr sein, in dem KI noch präsenter sein wird - nicht nur aufgrund technologischer Fortschritte, sondern auch, weil sich die Denkweise in der Branche verändern wird. Multimodale Funktionen werden zunehmend selbstverständlich sein und spezialisierte Modelle werden sich weiter vertiefen.
Die Richtung ist klar: Berater arbeiten weniger an der Oberfläche und mehr auf der Entscheidungsebene. KI liefert die Struktur, Berater die Expertise.
Was dieser Fortschritt für die Praxis bedeutet
Der Einsatz von KI in der Steuerberatung ist 2025 keine Frage mehr. Er findet statt - und er verändert die Arbeitsweise spürbar. Kanzleien, die jetzt noch damit beginnen, profitieren von klaren Prozessen, ausgereifter Technologie und einer Arbeitsweise, die nicht mehr an Vorarbeiten gebunden ist.
Allen, die den Einstieg strukturiert gestalten möchten, bietet der KI Beta Club die Möglichkeit, moderne Fach-KI direkt in den Alltag einzubinden - inklusive Zugriff auf Otto Schmidt Answers mit Inhalten des Aktionsmoduls Steuerrecht. Im Rahmen unserer Weihnachtsaktion erhalten Sie 66% Rabatt auf die ersten sechs Monate Ihrer Club-Mitgliedschaft.
So entsteht ein sinnvoller erster Schritt in ein Jahr, das fachlich wie technologisch entscheidend wird.
Über Taxy.io
Taxy.io wurde 2018 als Spin-Off der RWTH Aachen gegründet und entwickelt innovative Software, mit der Steuerberater und Angehörige rechtsberatender Berufe ihre Prozesse automatisieren können. Wir arbeiten mit einem 45-köpfigen Team aus talentierten und qualifizierten Experten daran, unseren Kunden innovative Anwendungen anzubieten, die ihnen durch den Steuer-Dschungel helfen.
Unser Ziel ist es, die führende Plattform für Automatisierungslösungen für die Steuer- und Rechtsberatung zu entwickeln und dadurch die vollautomatische, proaktive Steuer- und Rechtsberatung zu ermöglichen.


